Biografien

Heisenberg und das Ungewissheitsprinzip

Heisenberg und das Ungewissheitsprinzip

Deutscher Physiker Werner Karl Heisenberg Es ist vor allem für die Formulierung des Unsicherheitsprinzips bekannt, ein grundlegender Beitrag zur Entwicklung der Quantentheorie.

Er Ungewissheitsprinzip Es besagt, dass es unmöglich ist, die Position und den linearen Impuls eines Teilchens gleichzeitig genau zu messen.

Heisenberg erhielt 1932 den Nobelpreis für Physik. Seine Forschungen und Entdeckungen haben die Physik und Philosophie des 20. Jahrhunderts tiefgreifend beeinflusst.

Werner Karl Heisenberg wurde am 5. Dezember 1901 in Würzburg geboren und studierte an der Universität München. 1923 war er Assistent des deutschen Physikers Max Born an der Universität Göttingen und erhielt von 1924 bis 1927 ein Stipendium der Rockefeller Foundation, um mit dem dänischen Physiker Niels Bohr an der Universität Kopenhagen zusammenzuarbeiten.

1927 wurde er zum Professor für theoretische Physik an die Universität Leipzig berufen. Später war er Professor an den Universitäten Berlin (1941-1945), Göttingen (1946-1958) und München (1958-1976). 1941 war er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physikalische Chemie, das 1946 in Max-Planck-Institut für Physik umbenannt wurde.

Er war verantwortlich für die wissenschaftliche Untersuchung des deutschen Atombombenprojekts während des Zweiten Weltkriegs. Unter seiner Leitung wurde versucht, einen Kernreaktor zu bauen, in dem die Kettenreaktion so schnell ablief, dass es zu einer Explosion kam, aber diese Versuche waren nicht erfolgreich. Er war nach dem Krieg in England inhaftiert. Er starb 1976.

Heisenberg, einer der ersten theoretischen Physiker der Welt, leistete seine wichtigsten Beiträge zur Theorie der Atomstruktur. 1925 begann er mit der Entwicklung eines quantenmechanischen Systems namens Matrixmechanik, bei dem die mathematische Formulierung auf den Frequenzen und Amplituden der vom Atom absorbierten und emittierten Strahlung und auf den Energieniveaus des Atomsystems beruhte.

Das Unsicherheitsprinzip spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Quantenmechanik und im Fortschritt des modernen philosophischen Denkens. 1932 erhielt Heisenberg den Nobelpreis für Physik. Zu seinen zahlreichen Schriften zählen Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie, Kosmische Strahlung, Physik und Philosophie sowie Einführung in die einheitliche Theorie der Elementarteilchen.

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