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Stachelrochen-Nebel Nebel unserer Galaxie

Stachelrochen-Nebel Nebel unserer Galaxie

Das Hubble-Weltraumteleskop zeigt den jüngsten Planetennebel, den es je gegeben hat. Noch vor 20 Jahren war das den sterbenden Zentralstern umgebende Gas nicht heiß genug, um zu glänzen. Bekannt als der Stingray-Nebel (Henize 1357), ist die glühende Gaskugel im Sternbild Ara auf der südlichen Himmelshalbkugel etwa 18.000 Lichtjahre entfernt. Der Nebel ist ungefähr 130-mal größer als unser Sonnensystem, aber nur ein Zehntel der Größe anderer bekannter planetarischer Nebel.

Hubble war das erste Teleskop, das ein Nahbild dieser kleinen Gaswolke lieferte. Unter den komplexen Strukturen mit einem Ring und Gasblasen zeigt das Bild, dass der Zentralstern binär ist. Kürzlich haben Astronomen vorgeschlagen, dass die Anwesenheit eines Gefährten der Schlüssel zur Entstehung der verschiedenen Formen von planetarischen Nebeln ist.

Während sich die Oberfläche ausdehnt und abkühlt, entsteht in der Mitte ein Kohlenstoffkern. Wenn der Wasserstoff und das Helium aufgebraucht sind, verbleibt ein kompakter Kohlenstoffkern von der Größe eines Planeten wie der Erde, der jedoch eine Masse in der Größenordnung der Sonne aufweist. Am Anfang befindet sich dieser Kern auf einer sehr hohen Temperatur und bildet einen Weißen Zwerg Aber da in ihm keine neuen Kernreaktionen mehr stattfinden, handelt es sich um einen thermisch inerten Körper, der sich mit der Zeit abkühlt und vom Weißen Zwerg zum Braunen Zwerg und schließlich zum Schwarzen Zwerg übergeht.

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SanduhrHelix-Nebel
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